Wasserqualität:
Die Aufzucht erfolgt ausschließlich in sauberem Quell- und Bachwasser der Gewässergütestufe 1 oder 2 gemäß der amtlichen Beurteilung.

 

Besatzauswahl:
Verwendet werden nur Nachkommen aus Beständen, die sich in der Speisefischaufzucht bewährt haben. Gentechnisch veränderte Tiere sind ausgeschlossen.

 

Haltung:
Die Forellen aller Altersgruppen werden artgerecht und dadurch stressarm in gut durchströmten und sauberen Teichen, Becken oder Rinnen, nach Größen sortiert, in optimal sauerstoffhaltigem Wasser aufgezogen. Die Besatzdichte ist der Wasserqualität und dem Sauerstoffgehalt angepasst.

 

Fütterung:
Die Fische werden artgerecht – an die Größe, die Wassertemperatur und den Sauerstoffgehalt angepasst – mit ernährungsphysiologisch hochwertigen Futtermitteln gefüttert. Die verwandten Futtermittel unterliegen ständiger Kontrolle nach Futtermittelrecht.

 

Tiergesundheit:
Die Fischgesundheit wird in erster Linie durch artgerechte Haltung sowie optimale Hygiene gewährleistet. Zur Vermeidung von Infektionen erfolgt ein eventueller Zukauf von Eiern und Setzlingen ausschließlich aus fachtierärztlich überwachten, seuchenfreien Betrieben. Der Fischbestand unterliegt einer regelmäßigen fachtierärztlichen Betreuung. Therapeutische Behandlungen erfolgen ausschließlich nach vorheriger Untersuchung und Diagnose durch einen Fachtierarzt. Art und Menge der verwendeten Therapeutika werden protokolliert und die Einhaltung von Wartezeiten gewährleistet. Ein prophylaktischer Einsatz von Arzneimitteln – mit Ausnahme von Impfstoffen – findet nicht statt. Hygienemaßnahmen (z. B. Desinfektion der Arbeitsgeräte, Teichreinigung) werden regelmäßig durchgeführt und dokumentiert.

 

Umweltschutz:
Die Erzeugung erfolgt umweltschonend nach dem Stand der Technik. Insbesondere werden ausschließlich hochwertige, hochverdauliche Futtermittel eingesetzt. Auf die jeweiligen Fischgrößen und die Wasserqualität abgestimmte Futterrationen gewährleisten eine geringe Wasserbelastung. Sofern notwendig, erfolgt zusätzlich eine Behandlung des abfließenden Wassers.

 

Handhabung und Transport:
Die Handhabung der Fische (z.B. Sortierung) und die Abfischungen erfolgen tierschutzgerecht, d.h. schonend und unter höchstmöglicher Stressvermeidung. Der Transport wird von sachkundigem Personal in geeigneten Spezialbehältern unter Gewährleistung einer optimalen Sauerstoffversorgung in dafür ausgerüsteten Fahrzeugen durchgeführt.

 

Vorbereitung zur Schlachtung:
Zur Sicherstellung einer optimalen Fleischqualität werden die schlachtreifen Fische mindestens dreißig Tagesgrade (z. B. 3 Tage bei 10°C Wassertemperatur) in sauberem, nicht vorgenutztem Wasser in artgerechter Hälterung ausgenüchtert. Fische mit sichtbaren Mängeln werden ausgesondert.

 

Schlachtung und Verarbeitung:
Der gesamte Schlachtvorgang wird tierschutzgerecht, schnellstmöglich und unter Vermeidung von Stress durchgeführt. Die Betäubung erfolgt unmittelbar nach der Entnahme aus der Hälterung. Danach werden die Fische unverzüglich in den dafür vorgesehenen Räumlichkeiten und ausschließlich mit den dafür vorgesehenen Geräten geschlachtet und verarbeitet. Geschlachtete und zur Aufbewahrung bestimmte Fische werden einer sofortigen Kühlung zugeführt.

 

Dokumentation:
Der Betrieb dokumentiert die Herkunft sowie Zu- und Abgänge und den Verkauf der Tiere, ebenso die Wasserqualität, die Art und Qualität der bezogenen Futtermittel und die Bestandsbetreuung. Diese Dokumentation wird mindestens vier Jahre aufbewahrt.

Die Forellenzucht Hermann Rameil erklärt sich bereit, diese DLG-Produktionsempfehlung für die Erzeugung von Qualitätsforellen einzuhalten und erteilt die zur Kontrolle erforderlichen Auskünfte.

» weitere Beiträge:

Sauerstoffanreichung

Um dem Problem eines Sauerstoffmangels im Wasser zu entgehen, setzen wir spezielle Belüfter ein, um O2 in das Wasser einzutragen. Die Schaufelräder und der Pilz (siehe Bild) wirbeln das Wasser in die Luft, wodurch Sauerstoff aus der Luft in das Wasser gelangt.

» weiterlesen

Aalbesatz Rhein 2019

Auch in diesem Jahr wurden wieder im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt Aale in den Rhein besetzt. Die Strecke des Aussetzens verlief auf der hessischen Rheinseite von Lampertheim nach Schierstein. Neben den vielen freiwilligen Helfern waren an diesem sonnigen Samstagvormittag auch eine Vielzahl an interessierten Beobachtern vor Ort. Die Tiere wurden mit unserem Fischtransport-LKW direkt bis …

» weiterlesen

Das Team vom Hessentipp zu Besuch bei uns

Im Rahmen der Aktion „Heimatfisch -GrimmHeimat Nordhessen“ war auch ein Fernsehteam des hr bei uns in Fritzlar. Es sind ein paar schöne Aufnahmen von teilnehmenden Gastronomen sowie unserem Betrieb entstanden.https://www.ardmediathek.de/hr/player/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS80ODI2OQ/

» weiterlesen

HNA-Artikel Fischzucht Rameil

Vor kurzem war ein Redakteur der HNA bei uns vor Ort und hat sich über unsere Fischzucht informiert. In der Ausgabe vom 07.03.19 ist ein Artikel über unseren Betrieb zu finden.

» weiterlesen

Aktion Heimatfisch – GrimmHeimat Nordhessen beginnt

 Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr die Aktion „Heimatfisch – Grimm Heimat Nordhessen“ statt. Nachdem im letzten Jahr 7 Restaurants aus der Aktion teilgenommen hatten, sind es in diesem Jahr ganze 15 Betriebe. Die teilnehmenden Restaurants haben sich für die Zeit bis Ostern besondere Gerichte mit regionalem Fisch aus unserer Zucht überlegt. Eine Liste …

» weiterlesen